Törnbericht Malle goes Ibiza 2013

Fakten:

- 1 x 45 Fuss Kat
- 1 x 49 Fuss Bavaria
- 1 x 44 Fuss Beneteau
- Seemeilen: 192
- Crew: 24 crazy people

Freitag, Vorabend, 14.6.2013

Die Mitsegler finden sich langsam in Palma ein.

Die ersten 10 gehen in eine benachbarte Tapas Bar und beschnuppern sich noch vorsichtig.

Die Welcome Party findet abends auf dem Roof Garden unseres Lieblingshostals in Palma statt. Eine geile Location, Blick über die erleuchtete Stadt, über unseren geliebten Hafen und direkt neben der Kathedrale. Wenn man mal von dem Ärger mit der englischen, seniorigen Hostal Besitzerin am nächsten Morgen absieht... im Nachhinein vielleicht doch keine ideale Location, aber was solls... Leute, wenn ihr ein super Hostal in Palma sucht, checkt in Hostal Apuntadores, in der Calle Apuntadores ein. Sofern ihr nicht vorhabt mit 20 Leuten die Dachterrasse zu zerlegen, seid ihr sicherlich willkommen. I hope this makes up for the Trouble, Mrs. Daniels.... :)

FreitagPreparty1

SamstagCheckIn

Samstag, 15.6.2013

Der erste Tag ist immer zäh. Das mag an der langen Freitagnacht liegen, oder am anstrengenden Check-In. Aber alles hat seine Ordnung und das dauert nun einmal. Nachdem sich alle an der Charterbasis eingefunden haben, werden die Crews aufgeteilt und die meisten zum Einkaufen geschickt. Die Yachten werden übernommen, auf Herz und Nieren und Sicherheitsausrüstung geprüft und anschließend voll Proviant gebunkert. Na klar, alle sind scharf aufs Ablegen. Also gehts noch am Samstagnachmittag raus aufs Meer. In eine unserer Lieblingsbuchten. Dort wird geankert und mit den Dingies (Beiboote mit Außenbordmotor) auf eine einsame Felsspitze übersetzt. Die Grill-Barbeque-Party geht los. Die Mini Boom Box hallt ordentlich gegen die Felswand. What a Feeling. Trotzdem war der Tag anstrengend, die Crews gehen "relativ" früh in die Kojen. 

Sonntag, 16.6.2013

Wake Up Call, richtig früh! Sind wir beim Bund? Nein, aber wir haben heute Einiges vor. Es geht Richtung Party-Insel-Nr.1 Ibiza! The white Island, wir kommen. Früh morgens wird abgelegt. Circa 10 Stunden Überfahrt. Hier wird mal richtig gesegelt. Es geht gut. Der Wind stimmt. Nach einem Tag voller Sonne, Delfine, die eine der drei Yachten über eine halbe Stunde begleitet haben, zwei Nuancen mehr Bräune und deutlich mehr Seemeilen auf der Uhr landen wir an der Nordspitze Ibizas. Wir laufen eine der schönsten Buchten an. Arehucas ist das erste Schiff am Ort und sondiert die Lage. Wow, ein perfekter Spot, nahe dem Strand, ankern wir in Türkisblauem Wasser. Mahanga, der Big-Ass-Party-Kat läuft als nächstes ein. Sebastian als Skipper wirft den Anker neben uns. Wir zurren den Kat an die Bavaria 49 ran und fixieren die beiden. Henning (er ist oft der letzte) kommt mit der Cyclades als drittes Schiff in die Bucht und legt sich auf die andere Seite. Wow, die Partyinsel ist perfekt. Intrepido, Arehucas und Mahanga. Unser Million-Euro-Playground. Dazu drei Dingies mit ordentlich PS und viel zu viel Spielzeug um dummes Zeug anzustellen. Also wird der RSC ausgerufen, der erste offizielle Rope Swing Contest. Vom Kat aus wird an der Großfall die Kiteboard Bar fixiert und alle Freiwilligen lassen sich von Bord ins kühle Nass fallen. 

Nach dem Abendbrot treffen sich alle auf dem Kat. Zur Info: Ein Katamaran ist einfach der perfekte Partyort. Soviel Platz, so viele Möglichkeiten, so viele verrückte Mitsegler die begeistert den ersten richtigen Segeltag ausklingen lassen. Unser Haus, ehhh YachtDJ Momo gibt Alles und holt die besten Sounds aus seinem Profi-Equipment.

SonntagIbizaLanding

IMG053620130618um061936aMillionPlayground

MillionDollarPlayground2

Montag, 17.6.2013

Ausschlafen. Die Augen öffnen sich langsam. Die beste Erfrischung?

MontagCubaLibreGeniessen

MontagKatausflug

 

Einfach aus der Koje klettern und sich direkt ins Meer fallen lassen. Wow. Wer mag gießt sich einen Kaffee ein, setzt sich aufs Deck in die Morgensonne und geht seinen Gedanken nach. Auch Müssiggang gehört dazu. Der Sinn des Lebens erschließt sich auf einer Yacht, die ankert und rund herum von Wasser und Fischen umgeben ist deutlich besser. Der erste Segeltag war nicht ohne. 60 sm Überfahrt an einem Tag ist durchaus eine Distanz. Die Skipper entschliessen sich dazu, den Crews einen entspannten Tag zu geben. Am Vormittag gibt es die Ankündigung, um 12h Mittags gehts los. Alle auf den Kat. Er wird aus dem Päckchen gelöst. 25 Mitsegler chillen in den Trampolinen, auf dem Achterdeck oder in der Loungekabine. Wir fahren mit dem Kat ein paar Buchten weiter und ankern direkt über einem Korallenriff (Ökos, keine Angst, der Anker hat es nicht berührt). 

Eine riesige Bucht, nur für uns. Die Musik geht los, die Leute brutzeln in der Sonne, genießen Matze's Cuba Libres, springen vom Kajütdach und werden eine eingeschweisste Truppe. Die ideale Möglichkeit, die Crews der drei Schiffe ordentlich durchzumischen und sich gegenseitig richtig gut kennen zu lernen. 

KautausflugDeluxe1

KatausflugGruppenkuscheln

Nach einem abgefahrenen Tag am Meer geht es zurück zur Homebase, zu unseren zwei verlassenen Yachten. Neue Freundschaften wurden geknüpft, der Abend klingt buntgemischt und entspannt aus. Bei Mondschein geht es in die Kojen.

Dienstag, 18.6.2013

Genug gechillt. Nach dem Frühstück lösen wir unsere schwimmende Festung endgültig auf und brechen gen neue Ufer. Die Küste Ibizas runter, an der Ostküste entlang. Leider spielt das Wetter nicht mit. Zuviel Wind in falscher Richtung, nämlich genau gegenan. Der Plan bis nach Ibiza Stadt runter zu segeln und dort die Electroclubs zu inspizieren muss leider verworfen werden. So ist das mit dem Segeln nun mal. Am Ende wird nichts auf Krampf gemacht, man muss mit dem Wetter leben. Wir entschliessen uns spontan den niegelnagelneuen und sehr schicken Hafen Santa Eulalia des Rio anzulaufen. Unsere drei Schiffe liegen in unmittelbarer Nähe. Wir reservieren ein ganzes Restaurant und genießen gemeinsam die Zeit, erzählen uns die Geschichten des durchaus strammen Segeltages und sind gespannt was noch folgen wird. 

 

DienstagHafenSantaEularia

Mittwoch, 19.6.2013

Nach dem entspannten Frühstück wird im Hafen getankt und dann wieder Richtung Norden, Richtung Nordspitze Ibizas und bereits Richtung Heimathafen Palma de Mallorca gesegelt. Ein schöner Segeltag. Der Wind hat sich etwas gelegt, ideal für sportliches Segeln und einige Lernstunden. Wir umrunden das Kap und erkunden einige Buchten. Traumhafte, einsame und kristallklare Buchten. Am Frühabend ankern wir ein einer endlos-großen Bucht, nur wir, nur drei Schiffe, die Weite des Meeres und die einsame Bucht für uns. Keine gute Idee. Die Dingies flitzen über die inzwischen Spiegelglatte See, die Musikanlage zeigt was sie kann, Crewmember schwimmen, motoren oder springen zu anderen Yachten herüber. Was für ein Abschied von Ibiza. Was wir bisher von der Insel gesehen haben, hat uns tief beeindruckt. Ein letztes Mal zaubern die Crews leckere Abendessen. Arehucas kocht Scampies. Die Segler schlafen in Schlafsäcken an Deck und gucken in die sternenklare Nacht. 

 

MittwochNorthCrewBucht

MittwochNCBucht

NorthCrewBucht

Donnerstag, 20.6.2013


Das Motto: Back to Palma de Mallorca!

Der Wind ist sowas von auf unserer Seite! Halbwind, all the way. Die Schiffe segeln die Strecke in Rekordzeit. Wie sollte es auch anders sein, wieder kommen unsere Delfinfreunde vorbei. Es scheint so, als ob Jan Delay (laut über die Bordanlage gespielt) irgendwie Delfine ködert. Jedenfalls tauchten sie beide Male bei seinen Sounds auf. Mag es an der ähnlichen Tonalität liegen? Sollten dies andere Skipper lesen, bitte einmal im Eigenversuch prüfen und berichten. Gegen frühen Nachmittag sind wir wieder vor der Küste Mallorcas und scoutn die besten Ankerplätze für die kommenden Schiffe. Ein letztes Mal ankern wir gemeinsam in einer Bucht und die anderen Schiffe vor Ort wissen schnell, das hier etwas besonderes passiert. Inzwischen gut einstudierte Songs werden über die Bucht, von Schiff zu Schiff gesungen bis die Küstenpolizei auftaucht ;)....

DonnerstagSegelnnachMallorca1a1


RuckfahrtDelphin

DonnerstagKustenpolente


 

 

Freitag, 21.6.2013

 

Endspurt. Zurück in den großen Hafen von Palma. Vorher noch hautnah am Superyacht Cup Palma Race vorbei und die millionenschweren Superyachten aus nächster Nähe beobachtet.

FreitagRegatta

ToUseSomehow1

Ein Badestopp vor der Kathedrale, bevor wir in unsererer Endmarina anlegen.

Die Sachen werden langsam gepackt, die Schiffe vom Personal abgenommen. Natürlich alles picco bello.

Abends gehts mit der gesamten Mannschaft zum Captains Dinner in unsere Lieblings-Tapas Bar.

FreitagCaptainsDinner

CapitainsDinnerStormhunterTool1

Seemeilenbestätigungen und Stormhunter-Tools werden feierlich verliehen.

Einige gehen danach in die angesagten Clubs in Palma.

FreitagOneShotfortheCrew

Samstag, 22.6.2013

 

Thats it, um 9h heisst es: "Runter von den Schiffen". Die Segler verabschieden sich. Neue Freundschaften wurden gemacht. Viele sehen sich sicherlich 2014 auf den nächsten Segeltörns wieder. Alle freuen sich ebenfalls auf neue Bekanntschaften. Ein unvergesslicher Urlaubs-Segeltörn geht zuende. Und es war für alle viel dabei. Strand, Sommer, Sonne, Meer. Delfine, Jan Delay, Dingie Races und Momos Chillsounds. Schnorcheln und Deckspringen. RSC und Sternenhimmel. 

SamstagPackingTime1

Wir freuen uns schon auf die neue Saison.

Written: 14.10.2013 auf der Hafenfähre 62 auf der hamburger Elbe. Zweimal Finkenwerder und zurück!

 

The End :)

 

 

 

 

 

northcrewblocklogov2webresolution

NewMegaPageRelaunch